Ikonenmalerei des WPK Kunst und Religion SJ 2011/2012 Der Begriff „ikóna“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet Bild/Abbild. Es sind Kultus- /Heiligenbilder der Ostkirche und stammen aus dem 6. Jahrhundert. Dabei handelt es sich meistens um auf Holz gemalte Bilder, die Motive sind: Christus-, Marien,- Heiligendarstellungen. Die Figuren sind frontal dargestellt (Beziehung zum Betrachter), die Perspektive ist zweidimensional und der Hintergrund oft goldfarben (symbolisiert das „göttliche Licht“). Die Personen werden durch ein Kürzel (in jeweiliger Sprache) identifiziert, erst dadurch wird es zum verehrungswürdigen Bild. Die Personen auf den Ikonen werden verehrt, in dem man sich davor bekreuzigt oder verneigt, sich zu Boden wirft und sie küsst (nicht aufs Gesicht der dargestellten Figur)oder sie ehrfurchtsvoll grüßt. Ikonen werden nicht angebetet (dies kommt nur Gott zu), sondern der Dargestellte wird verehrt, nicht die Ikone. Der Maler tritt hinter das Bild zurück. Ikonenmalerei ist ein Handwerk, keine Kunst. Die Technik ist: Eitempera auf Holz. Es gibt aber auch Fresken, Mosaiken oder geschnitzte Ikonen (Holz, Elfenbein)
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